• Beatmung von erwachsenen, pädiatrischen und neonatalen Patienten

    Das Beatmungsgerät HAMILTON-C6 ermöglicht eine effektive, sichere und lungenprotektive Beatmung von erwachsenen, pädiatrischen und neonatalen Patienten. Bei neonatalen Patienten kommt ein speziell entwickelter proximaler Flow Sensor zum Einsatz. Der Tidalvolumenbereich beginnt bei 2 ml.

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  • Automatische Beatmung mit INTELLiVENT-ASV

    Bei INTELLiVENT-ASV legt das Pflegepersonal die PetCO2- und SpO2-Zielwerte für den Patienten fest. Daraufhin passt INTELLiVENT-ASV die Beatmung und Oxygenierung des Patienten automatisch an. INTELLiVENT-ASV definiert Minutenvolumen, PEEP und FiO2 basierend auf den Zielwerten des Pflegepersonals und den physiologischen Patientendaten (PetCO2, SpO2, Lungenmechanik, Aktivität). 

    INTELLiVENT-ASV basiert auf dem bewährten Modus ASV (Adaptive Support Ventilation). INTELLiVENT-ASV überwacht den Patientenzustand kontinuierlich und passt die Parameter sicher an, um den Patienten mit minimalen Eingriffen durch das Pflegepersonal von der Intubation bis zur Extubation innerhalb der Zielbereiche zu halten. INTELLiVENT-ASV bietet auch Tools zur Förderung der frühzeitigen Entwöhnung (Quick Wean).

    Klinische Studien belegen, dass INTELLiVENT-ASV:

    • sicher ist,
    • Patienten häufiger im Optimalbereich hält, als es bei konventionellen Modi der Fall ist,
    • sich automatisch an verschiedene Lungenbedingungen anpasst,
    • weniger Eingriffe durch das Pflegepersonal erfordert.
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  • P/V Tool® Pro - das Tool für die lungenschonende Beatmung

    Das Tool für die lungenschonende Beatmung (P/V Tool Pro) führt ein atemmechanisches Manöver durch, das eine quasi-statische Druck/Volumen-Kurve aufzeichnet. Diese Methode kann zur Entscheidung herangezogen werden, ob ein Lungenrecruitment möglich ist und welche Recruitmentstrategie angewandt werden soll.

    Das P/V Tool Pro kann auch zur Durchführung von sicheren Recruitmentmanövern mittels kontinuierlicher Insufflation sowie zur Messung der Erhöhung des Lungenvolumens eingesetzt werden. Es ist vor allem bei ARDS-Patienten hilfreich, da bei dieser Patientengruppe die Wahl einer geeigneten Strategie für das Lungenrecruitment sowie eine korrekte Einstellung des PEEP als Anti-Derecruitment-Kraft entscheidend sind.

    In Kombination mit der Messung des ösophagealen Drucks kann das P/V Tool Pro zu einem besseren Verständnis der Lungen- und Brustwand-Mechanik beitragen. Dies ermöglicht die Durchführung einer lungenschonenden Beatmung, indem der PEEP-Wert titriert wird (Talmor 2008) und die Parameter für das Recruitmentmanöver, den Distensionsdruck und das Tidalvolumen optimiert werden.

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  • Transpulmonale Druckmessung

    Der ösophageale Druck kann stellvertretend für den Pleuradruck verwendet werden. Das ermöglicht die Abgrenzung zwischen Lungen- und Brustwand-Compliance, was für die Einstellung des PEEP und des Tidalvolumens sowie für die Beurteilung der Rekrutierbarkeit und die Durchführung von Recruitmentmanövern nützlich ist. Der transpulmonale Druck ist die Differenz zwischen dem Atemwegsdruck und dem ösophagealem Druck bei endinspiratorischer oder endexpiratorischer Okklusion und bezeichnet den für die Dehnung des Lungenparenchyms erforderlichen Druck. 

    Der transpulmonale Druck ermöglicht die Anpassung der Einstellungen für das Beatmungsgerät, um ein optimales Lungenrecruitment und eine lungenschonende Beatmung bei maschinell beatmeten Patienten zu erzielen.

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  • Integrierter automatischer Cuff-Druck-Kontroller IntelliCuff

    IntelliCuff ist ein neuer, nichtinvasiver automatischer Cuff-Druck-Kontroller, der vollständig in das Beatmungsgerät integriert ist. IntelliCuff optimiert den Cuff-Druck in Echtzeit, indem die Trachealtuben und Tracheostomietuben mit Cuff kontinuierlich überwacht und automatisch angepasst werden.
     
    IntelliCuff:

    • verhindert und kontrolliert VAP und Verletzungen der Trachea,
    • ist vollständig in das Beatmungsgerät integriert, d. h. es ist keine Handhabung externer Geräte erforderlich,
    • bietet die kontinuierliche Überwachung des optimalen Cuff-Drucks in Echtzeit während des gesamten Beatmungszeitraums,
    • unterstützt und optimiert die maschinelle Beatmungstherapie.
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  • IntelliSync+

    IntelliSync+ behält die Synchronisation zwischen Patient und Beatmungsgerät im Auge, indem es mehrere hundert Mal pro Sekunde kontinuierlich die Kurvenformen analysiert. Dadurch kann IntelliSync+ Atembemühungen und die Einleitung der Ausatemphase durch den Patienten sofort entdecken und die Inspiration und Exspiration in Echtzeit starten. IntelliSync+ wird unabhängig vom Beatmungsmodus sowohl bei der invasiven als auch bei der nichtinvasiven Beatmung angewendet.

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  • Nichtinvasive Beatmung (NIV) mit hoher Leistung

    Die nichtinvasiven Beatmungsmodi ermöglichen druckunterstützte, durch den Flow gesteuerte spontane Atemzüge (NIV und NIV-ST) und geben druckkontrollierte und zeitgesteuerte maschinelle Atemhübe ab (NIV-ST). In den NIV-Modi fungiert das Beatmungsgerät als bedarfsgesteuertes Flowsystem. Wenn die Druckunterstützung im NIV-Modus auf null eingestellt ist, arbeitet das Beatmungsgerät wie ein herkömmliches CPAP-System.

    Im Vergleich zu einem druckluftbasierten Intensivbeatmungsgerät liefert das Beatmungsgerät HAMILTON-C6 dank seiner integrierten Hochleistungsturbine einen höheren Spitzenfluss von über 260 l/min. Dies garantiert eine optimale Performance selbst bei großen Leckagen. Zudem kann sich das Beatmungsgerät dank der Leckagekompensationsfunktion IntelliTrig an sich verändernde Atemmuster und Atemwegsleckagen anpassen, wodurch eine optimale Synchronisation zwischen Patient und Gerät erzielt wird. 

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  • High-Flow Sauerstofftherapie

    HAMILTON-C6 bietet als Option die High-Flow-Sauerstofftherapie mit einem Flow von bis zu 80 l/Min. Wenn sich der Zustand des Patienten ändert und NIV, Intubation oder sogar eine Entwöhnung erforderlich werden, sorgt HAMILTON-C6 für eine ununterbrochen sichere Beatmung. 

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  • Integrierte Befeuchtersteuerung

    Die einzigartige Verbindungsoption des Beatmungsgeräts ermöglicht es, den HAMILTON-H900 Befeuchter über das Beatmungsgerät zu bedienen.  Alle Einstellungen, Monitoring-Parameter und Alarme sind verfügbar und können über das Beatmungsgerät angepasst werden. Der Befeuchter kann auch den Befeuchtungsmodus (invasiv oder nichtinvasiv) auf der Grundlage des gewählten Beatmungsmodus automatisch auswählen.

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  • Distensionsdruck

    Der HAMILTON-C6 bietet eine kontinuierliche Überwachung und Anzeige des Distensionsdrucks.

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  • Alle Beatmungsmodi

    Das Beatmungsgerät unterstützt folgende Arten von Modi:

    • intelligente Beatmungsmodi mit ASV (Adaptive Support Ventilation) und INTELLiVENT-ASV,
    • druckkontrollierte Modi (einschließlich biphasischer Modi),
    • adaptive volumenkontrollierte Modi,
    • konventionelle volumenkontrollierte Modi,
    • Druckunterstützungsmodi,
    • Modi für die nichtinvasive Beatmung,
    • High-Flow Sauerstofftherapie.

    Durch seinen biphasischen, pneumatischen Aufbau lässt das Beatmungsgerät die spontane Atmung in allen Modi zu. Ermöglicht wird dies durch ein spezielles Ventilsteuerungssystem, das unabhängig von den Triggerungsmechanismen arbeitet. 

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  • Adaptive Support Ventilation (ASV) für die lungenprotektive Beatmung

    Jedes Beatmungsgerät von Hamilton Medical verfügt über den intelligenten Beatmungsmodus ASV® (Adaptive Support Ventilation®). ASV passt Atemfrequenz, Tidalvolumen und Inspirationszeit kontinuierlich und gemäß der Lungenmechanik und Atemarbeit des Patienten an. ASV adaptiert die Beatmung rund um die Uhr und mit jedem Atemzug, von der Intubation bis zur Extubation.

    Die Sicherheit von ASV wird durch eine Lungenschutzstrategie gewährleistet. ASV versucht, den Patienten so anzuleiten, dass er ein günstiges Atemmuster verwendet und potenziell schädliche Muster vermeidet. ASV gilt bereits seit dem Jahr 1998 als bewährter Modus in der Intensivversorgung und wird in vielen Intensivstationen weltweit als Standardmodus eingesetzt.

    Studien belegen, dass ASV:

    • eine möglichst frühe Spontanatmung durch den Patienten fördert,
    • die Beatmungsdauer bei vielen Patientengruppen verkürzt,
    • die Anzahl der Interventionen durch das Pflegepersonal verringert.
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  • nCPAP-Modi

    Die nCPAP-Modi sind so ausgelegt, dass Sie nur den gewünschten CPAP-Druck einstellen müssen. Der Flow wird dann abhängig vom Patientenzustand und allfälligen Leckagen automatisch angepasst. Dies verhindert unerwünschte Spitzendrücke, garantiert eine hoch effiziente Leckagekompensation und trägt zur Senkung des Sauerstoffverbrauchs bei. Dank hoher Druckmess-Sensitivität erfolgt die Anpassung des Flows sehr rasch.

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  • Volumetrische Kapnographie

    Durch die proximale Flow- und CO2-Messung ermöglicht Hamilton Medical eine zeitgemäße volumetrische Kapnographie, die wertvolle Grundlagen zur Beurteilung der Beatmungsqualität und der Stoffwechselaktivität liefert.

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  • SpO2-Messung

    Die integrierte SpO2-Option bei Beatmungsgeräten von Hamilton Medical liefert eine neue und innovative Lösung für die nichtinvasive SpO2-Messung. Hamilton Medical bietet auch ein umfassendes Portfolio an SpO2-Sensoren.

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  • Grafik „Beatmungs-Status“ für die erleichterte Patientenbeurteilung

    Die Grafik „Beatmungs-Status“ ist Teil des Ventilation Cockpit. Sie stellt sechs Parameter im Zusammenhang mit der Abhängigkeit des Patienten vom Beatmungsgerät dar. Dazu gehören Oxygenierung, CO2-Eliminierung und Patientenaktivität. Ein sich in der Säule nach oben und unten bewegender Schwimmer zeigt den Wert für jeden Parameter an. Die Grafik wird mit jedem Atemzyklus aktualisiert. Wenn sich alle Werte im vom Anwender konfigurierten Entwöhnungsbereich befinden, ist die Farbe des Rahmens um die Grafik „Beatm.Status“ grün. Dadurch wird angezeigt, dass spontane Atemversuche in Betracht gezogen werden können. 

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  • Grafik „Dynamische Lunge“ für das erleichterte Patienten-Monitoring

    Die Grafik „Dynamische Lunge“ ist Teil des Ventilation Cockpit. Sie zeigt das Tidalvolumen, die Compliance der Lunge, die Herzinteraktion, die Patienten-Triggerung und die Resistance in Echtzeit an. Die Lunge dehnt sich synchron zu den tatsächlichen Atemhüben aus und zieht sich zusammen. Die Form der Lunge ändert sich mit der Compliance. Es werden auch die numerischen Werte für Resistance (Rinsp) und Compliance (Cstat) angezeigt.

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  • Flexible Gerätekonfiguration

    Um das Beatmungsgerät an Ihren Einsatzbereich anzupassen, stehen Ihnen verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung:

    • auf einem Fahrgestell mit dem interaktiven Bedienfeld oben oder vorne,
    • als fest installierte Version (Ampelversion) mit dem interaktiven Bedienfeld an der Geräteseite oder am Regal.
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  • Serielle Schnittstelle für den Anschluss an PDMS oder Patientenmonitore

    Die serielle RS-232-Schnittstelle bietet zwei Ports für den Anschluss an Krankenhausmonitore und Patientendaten-Managementsysteme (PDMS).

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  • Proximaler Flow Sensor für präzise Messungen

    Der proximale Flow Sensor misst präzise Druck, Volumen und Flow direkt an der Atemwegsöffnung des Patienten. Dies garantiert die benötigte Sensitivität und Reaktionszeit und verhindert eine Totraumbeatmung. Dadurch ist Ihr Patient besser synchronisiert und seine Atemarbeit verringert sich. 

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  • Optimale Alarmerkennung

    Auch aus der Entfernung oder bei hohem Geräuschpegel können Sie anhand der 360° sichtbaren Alarmleuchte oben am Gerät feststellen, wenn das Beatmungsgerät HAMILTON-C6 einen Alarm ausgibt. Die optionale Schwesternruf-Funktion bietet zusätzliche Unterstützung für eine optimale Alarmerkennung.

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  • Integrierter pneumatischer Vernebler

    Der integrierte pneumatische Vernebler ist vollständig mit dem Inspirations- und Exspirationsrhythmus synchronisiert. Dank der fein vernebelten Aerosolpartikel können Sie die Beatmungseffizienz z. B. in Fällen mit Bronchospasmus oder chronischer Hyperkapnie steigern.

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  • Automatische Tubuskompensation (TRC)

    Um die Atemarbeit des Patienten während der Beatmung zu verringern, gleicht die automatische Tubuskompensation (TRC, Tube Resistance Compensation) des Beatmungsgeräts die Flow-Resistance aus, die durch den ET- oder Tracheostomietubus erzeugt wird. 

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  • Mobilität für den innerklinischen Transport

    Dank der Hochleistungsturbine ist das Beatmungsgerät HAMILTON-C6 komplett unabhängig von Druckluft und mit seiner integrierten Batterie mit hoher Kapazität können Sie Ihre Patienten während des innerklinischen Transports ohne externe Stromquelle beatmen. Das kompakte Format des Beatmungsgeräts HAMILTON-C6 erleichtert die Handhabung erheblich.

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  • Integrierte Hochleistungsturbine

    Dank der integrierten Hochleistungsturbine ist der HAMILTON-C6 komplett unabhängig von Druckluft. Dies spart Gewicht und Platz.

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  • On-Screen Hilfe zur Fehlerbehebung bei Alarmen

    Der  HAMILTON-C6 unterstützt Sie mit einem On-Screen Hilfesystem bei der Fehlerbehebung. Wenn ein Problem auftritt, generiert der HAMILTON-C6 nicht nur einen optischen und akustischen Alarm, sondern hilft Ihnen auch bei der Ermittlung der Problemursache. Sie können also sofort mit der Fehlerbehebung beginnen.

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