IntelliCuff®

Optimaler Cuff-Druck

  • Integriertes Modul für die Cuff-Druck-Kontrolle, keine Handhabung externer Geräte erforderlich
  • Bietet kontinuierliche Überwachung und Steuerung des optimalen Cuff-Drucks in Echtzeit während des gesamten Beatmungszeitraums
  • Trägt dazu bei, der ventilatorassoziierten Pneumonie (VAP) sowie Verletzungen der Trachea vorzubeugen

Verbessertes Cuff-Druck-Management

Das Durchsickern von Sekreten aus dem Mundraum vorbei am Endotrachealtubus (ET-Tubus) ist ein kausaler Risikofaktor für die Entwicklung einer ventilatorassoziierten Pneumonie (VAP), während ein übermäßiger Cuff-Druck als Risikofaktor für Verletzungen der Trachea gilt. Bestehende Lösungen für das Management des Cuff-Drucks am Endotrachealtubus erfordern eine manuelle Überwachung und Anpassung des Cuff-Drucks. Das ist ein kritischer Aspekt der Arbeitsbelastung auf der Intensivstation. Es wurde nachgewiesen, dass täglich bis zu acht manuelle Anpassungen des Cuff-Drucks erforderlich sind, um die empfohlenen Bereiche für den Cuff-Druck einzuhalten (Sole 2011). 

Kundenfeedback zu IntelliCuff

Sandra Rupp

Stationsleiterin Intensivpflege

Kantonsspital Graubünden, Chur, Schweiz

Wir setzen IntelliCuff bei mechanisch beatmeten Patienten als Standardfunktion ein, um VAP zu vermeiden. IntelliCuff steuert den Cuff-Druck regelmäßig und automatisch. Das ist eine große Hilfe für uns Pflegekräfte, da wir den Druck nicht jede Stunde manuell anpassen müssen.

Wissenschaftliche Erkenntnisse

Aktuelle klinische Studien belegen: 

  • Durch eine kontinuierliche Kontrolle des Cuff-Drucks können Mikroaspiration und VAP verringert werden (Lorente 2014, Nsei 2011).
  • Eine kontinuierliche Kontrolle ist effektiver, um den Cuff-Druck im optimalen Bereich zu halten (Sole 2011).

Cuff-Druck-Management – Quellenverzeichnis 

 

Funktionsweise von IntelliCuff

Das klinische Personal stellt den Cuff-Druck relativ zum Spitzendruck im Atemweg ein und legt die minimalen und maximalen Werte fest. IntelliCuff passt den Cuff-Druck automatisch gemäß den eingestellten Bereichen an. Aus Sicherheitsgründen steigt der Druck niemals über 50 cmH2O an. Der im Cuff gemessene Druck am Ende der Exspiration (Pcuff) wird auf dem Beatmungsgerät angezeigt.

Im Fall eines beschädigten Cuffs wird ein Alarm ausgegeben. Gleichzeitig wird der Druck erhöht, um den empfohlenen Cuff-Druck aufrecht zu erhalten.

Verfügbarkeit von IntelliCuff

IntelliCuff ist als eigenständiges Gerät sowie als Option für das Beatmungsgerät HAMILTON-G5 verfügbar und zählt zur Standardausstattung auf dem HAMILTON-S1.

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Broschüre

IntelliCuff Broschüre

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689478.00

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Bibliographies

Cuff pressure management bibliography

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ELO20150402S.03

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Referenzliteratur

Lorente L, Lecuona M, Jiménez A, Lorenzo L, Roca I, Cabrera J, Llanos C, Mora ML. Continuous endotracheal tube cuff pressure control system protects against ventilator-associated pneumonia. Crit Care. 2014 Apr 21;18(2):R77. 

Nseir S, Zerimech F, Fournier C, Lubret R, Ramon P, Durocher A, Balduyck M. Continuous control of tracheal cuff pressure and microaspiration of gastric contents in critically ill patients. Am J Respir Crit Care Med. 2011 Nov 1;184(9):1041-7. 

Sole ML, Su X, Talbert S, Penoyer DA, Kalita S, Jimenez E, Ludy JE, Bennett M. Evaluation of an intervention to maintain endotracheal tube cuff pressure within therapeutic range. Am J Crit Care. 2011 Mar;20(2):109-17.