• Beatmung von Erwachsenen, Kindern und Neugeborenen

    Das Beatmungsgerät HAMILTON-MR1 ermöglicht eine effektive, sichere und lungenprotektive Beatmung von erwachsenen, pädiatrischen und neonatalen Patienten. Bei neonatalen Patienten kommt ein speziell entwickelter proximaler Flow-Sensor zum Einsatz. Kleinste Tidalvolumina ab 2 ml sind möglich.

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  • Bedingt MR-sicher bis zu 50 mT

    Das Beatmungsgerät HAMILTON-MR1 wurde speziell für die Beatmung von Patienten in der Nähe eines Kernspintomographen (MRT-Scanners) entwickelt und abgeschirmt. Es kann den Patienten für die Dauer der Untersuchung auf dem Weg von der Intensivstation zur Kernspintomographie und wieder zurück begleiten und erhöht so die Versorgungssicherheit.
    Das Beatmungsgerät HAMILTON-MR1 kann bei einer magnetischen Feldstärke von 50 mT (entspricht einem Abstand von 1 m bei einem 3T-Scanner mit statischem Magnetfeld) eingesetzt werden, ohne Artefakte in der MR-Bildgebung zu erzeugen.

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  • Integrierter Magnetfeld-Navigator TeslaSpy

    Der integrierte Magnetfeld-Navigator TeslaSpy misst kontinuierlich die Magnetfeldwerte in der Umgebung. Er informiert Sie darüber, wenn die Magnetfeldwerte in einem sicheren Bereich liegen und wenn der Sicherheitsschwellenwert des Beatmungsgerätes überschritten wird. Der TeslaSpy-Navigator umfasst außerdem ein internes Sicherheitssystem, das die ordnungsgemäße Funktion des Sensorsystems ständig überprüft.

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  • Mobilität für den innerklinischen Transport

    Dank der Hochleistungsturbine ist das Beatmungsgerät HAMILTON-MR1 komplett unabhängig von Druckluft und mit seiner integrierten Batterie mit hoher Kapazität können Sie Ihre Patienten während des innerklinischen Transports ohne externe Stromquelle beatmen. Das kompakte Format des Beatmungsgerätes HAMILTON-MR1 erleichtert die Handhabung erheblich.

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  • Integrierte Hochleistungsturbine

    Dank der integrierten Hochleistungsturbine ist der HAMILTON-MR1 komplett unabhängig von Druckluft. Dies spart Gewicht und Platz.

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  • ASV (Adaptive Support Ventilation)

    Jedes Beatmungsgerät von Hamilton Medical verfügt über den intelligenten Beatmungsmodus ASV® (Adaptive Support Ventilation®). ASV passt Atemfrequenz, Tidalvolumen und Inspirationsdruck kontinuierlich und gemäß der Lungenmechanik und Atemarbeit des Patienten an. ASV adaptiert die Beatmung rund um die Uhr und mit jedem Atemzug, von der Intubation bis zur Extubation.

    Die Sicherheit von ASV wird durch eine Lungenschutzstrategie gewährleistet. ASV versucht, den Patienten so anzuleiten, dass er ein günstiges Atemmuster verwendet. ASV gilt bereits seit dem Jahr 1998 als bewährter Modus in der Intensivversorgung und wird auf vielen Intensivstationen weltweit als Standardmodus eingesetzt.

    Klinische Studien belegen, dass ASV:

    • die Dauer der Entwöhnung verkürzt, ohne dass mehr Eingriffe durch klinisches Personal nötig wären (1, 2, 3, 4, 5)
    • die Dauer der maschinellen Beatmung bei verschiedenen Patientengruppen verkürzt und weniger manuelle Einstellungen erfordert (3, 5, 6)

     

    1. Campbell RS, Branson RD, Johannigman JA. Adaptive support ventilation. Adaptive support ventilation. Respir Care Clin N Am. 2001 Sep;7(3):425-40.

    2. Celli P, Privato E, Ianni S, Babetto C, D'Arena C, Guglielmo N, Maldarelli F, Paglialunga G, Rossi M, Berloco PB, Ruberto F,Pugliese F. Adaptive Support Ventilation versus Synchronized Intermittent Mandatory Ventilation with Pressure Support in weaning patients after orthotopic liver transplantation.  Transplant Proc. 2014 Aug 20. [Epub ahead of print]

    3. Kirakli C, Naz I, Ediboglu O, Tatar D, Budak A, Tellioglu E. Chest. A randomized controlled trial comparing the ventilation duration between Adaptive Support Ventilation and Pressure Assist/Control Ventilation in medical ICU patients. 2015 Jun;147(6):1503-9.

    4. Kirakli C, Ozdemir I, Ucar ZZ, Cimen P, Kepil S, Ozkan SA. Adaptive support ventilation for faster weaning in COPD: a randomised controlled trial. Eur Respir J. 2011 Oct;38(4):774-80.

    5. Tam MK, Wong WT, Gomersall CD, Tian Q, Ng SK, Leung CC, Underwood MJ. A randomized controlled trial of 2 protocols for weaning cardiac surgical patients receiving adaptive support ventilation.  J Crit Care. 2016 Jun;33:163-8.

    6. Zhu F, Gomersall CD, Ng SK, Underwood MJ, Lee A. A randomized controlled trial of adaptive support ventilation mode to wean patients after fast-track cardiac valvular surgery Anesthesiology. 2015 Apr;122(4):832-40.

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  • Nichtinvasive Beatmung (NIV) mit hoher Leistung

    Die nichtinvasiven Beatmungsmodi ermöglichen druckunterstützte, durch den Flow gesteuerte spontane Atemzüge (NIV und NIV-ST) und geben druckkontrollierte und zeitgesteuerte maschinelle Atemhübe ab (NIV-ST). In den NIV-Modi fungiert das Beatmungsgerät als bedarfsgesteuertes Flowsystem. Wenn die Druckunterstützung im NIV-Modus auf null eingestellt ist, arbeitet das Beatmungsgerät wie ein herkömmliches CPAP-System.

    Im Vergleich zu einem druckluftbasierten Intensivbeatmungsgerät liefert das Beatmungsgerät HAMILTON-MR1 dank seiner integrierten Hochleistungsturbine einen höheren Spitzenfluss von bis zu 260 l/min. Dies garantiert eine optimale Performance selbst bei großen Leckagen. Zudem kann sich das Beatmungsgerät dank der Leckagekompensationsfunktion an sich verändernde Atemmuster und Atemwegsleckagen anpassen, wodurch eine optimale Synchronisation zwischen Patient und Gerät erzielt wird. 

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  • High-Flow Sauerstofftherapie

    Der HAMILTON-MR1 bietet optional einen integrierten Modus für die High-Flow Sauerstofftherapie*. Mit dieser Verbesserung steht Ihnen beim HAMILTON-MR1 eine Vielzahl an Therapieoptionen in einem Gerät zur Verfügung, wie z. B. invasive oder nichtinvasive Beatmung und High-Flow Sauerstofftherapie. In nur wenigen Schritten können Sie das Patienten-Interface austauschen und mit demselben Gerät und demselben Beatmungsschlauchsystem den Bedürfnissen des Patienten gerecht werden.

    * Verwenden Sie stets aktive Befeuchtung während der High-Flow Sauerstofftherapie. Befeuchter sind nicht MR-sicher.

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  • Sprechventil

    Die Sprechventil-Option ermöglicht Patienten mit Tracheostomie das Sprechen und das Schlucken, auch während sie vom Beatmungsgerät beim Atmen unterstützt werden. Bei druckkontrollierten Modi (PCV+, SPONT, PSIMV+) ermöglicht eine optionale Funktion die Verwendung herkömmlicher Sprechventile mit dem HAMILTON-MR1. Monitoring, Triggerung und der Umgang mit Alarmen wurden auf die Verwendung von Sprechventilen angepasst. 

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  • Optimale Alarmerkennung

    Auch aus der Entfernung oder bei hohem Geräuschpegel können Sie anhand der 360° sichtbaren Alarmleuchte oben am Gerät feststellen, wenn das Beatmungsgerät HAMILTON-MR1 einen Alarm ausgibt.

     

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  • CPR-Beatmung

    Die CPR-Beatmung stimmt die Beatmungseinstellungen auf Situationen ab, in denen Patienten reanimiert werden. Der Modus unterstützt die Abläufe während der Reanimation durch schnellen Zugriff auf vorkonfigurierbare Einstellungen, die Anpassung der Alarm- und Triggerwerte sowie die Anzeige eines CPR-Timers. Die für die CPR-Beatmung relevanten Hauptmonitoring-Parameter und Kurven werden ebenso angezeigt.

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  • Leckagekompensation für NIV und die invasive Beatmung

    Die Leckagekompensation passt automatisch die inspiratorische und exspiratorische Triggersensitivität an Leckagen an und garantiert eine optimale Synchronisation mit dem Atemmuster des Patienten – und dies sowohl bei invasiv, als auch bei nichtinvasiv beatmeten Patienten.

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  • Alle Beatmungsmodi

    Das Beatmungsgerät unterstützt folgende Arten von Modi:

    • intelligente Beatmungsmodi mit ASV (Adaptive Support Ventilation),
    • druckkontrollierte Modi (einschließlich biphasischer Modi),
    • volumenkontrollierte Modi (adaptiv),
    • Modi „Druckunterstützung“,
    • Modi für die nichtinvasive Beatmung,
    • High-Flow Sauerstofftherapie,
    • Modus „Volumenunterstützung“,
    • CPR-Beatmung.

    Durch seinen biphasischen, pneumatischen Aufbau lässt das Beatmungsgerät die spontane Atmung in allen Modi zu. Ermöglicht wird dies durch ein spezielles Ventilsteuerungssystem, das unabhängig von den Triggerungsmechanismen arbeitet. 

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  • nCPAP-Modi

    Die nCPAP-Modi sind so ausgelegt, dass Sie nur den gewünschten CPAP-Druck einstellen müssen. Der Flow wird dann abhängig vom Patientenzustand und allfälligen Leckagen angepasst. Dies verhindert unerwünschte Spitzendrücke, garantiert eine hoch effiziente Leckagekompensation und trägt zur Senkung des Sauerstoffverbrauchs bei. Dank hoher Messsensitivität erfolgt die Anpassung des Flows sehr rasch.

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  • Proximaler Flow Sensor für präzise Messungen

    Der proximale Flow Sensor misst präzise Druck, Volumen und Flow direkt an der Atemwegsöffnung des Patienten. Dies garantiert die benötigte Sensitivität und Reaktionszeit und verhindert eine Totraumbeatmung. Dadurch ist Ihr Patient besser synchronisiert und seine Atemarbeit verringert sich. 

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  • Grafik „Dynam.Lunge“ für das erleichterte Patienten-Monitoring

    Die Grafik „Dynam.Lunge“ ist Teil des Ventilation Cockpit. Sie zeigt das Tidalvolumen, die Compliance der Lunge, die Herzinteraktion, die Patienten-Triggerung und die Resistance in Echtzeit an. Die Lunge dehnt sich synchron zu den tatsächlichen Atemhüben aus und zieht sich zusammen. Die Form der Lunge ändert sich mit der Compliance. Es werden auch die numerischen Werte für Resistance (Rinsp) und Compliance (Cstat) angezeigt.

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  • Grafik „Beatm.Status“ für die Beurteilung der Entwöhnungsbereitschaft

    Die Grafik „Beatm.Status“ ist Teil des Ventilation Cockpit. Sie stellt sechs Parameter im Zusammenhang mit der Abhängigkeit des Patienten vom Beatmungsgerät dar. Dazu gehören Oxygenierung, CO2-Eliminierung und Patientenaktivität. Ein sich in der Säule nach oben und unten bewegender Schwimmer zeigt den Wert für jeden Parameter an. Die Grafik wird mit jedem Atemzyklus aktualisiert. Wenn sich alle Werte im vom Anwender konfigurierten Entwöhnungsbereich befinden, ist die Farbe des Rahmens um die Grafik „Beatm.Status“ grün und es erscheint ein Timer. Dadurch wird angezeigt, dass spontane Atemversuche in Betracht gezogen werden können. 

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  • Konfigurierbare Loops und Trends

    Das Beatmungsgerät kann einen dynamischen Loop anzeigen, der auf zwei auswählbaren überwachten Parametern basiert. Mithilfe der Trendfunktion kann das Beatmungsgerät den Verlauf der Monitoring-Parameter in wählbaren Zeitabschnitten anzeigen. Das Gerät speichert alle Monitoring-Parameter kontinuierlich, sodass die Daten selbst im Standby-Betrieb abgerufen werden können. 

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  • Integrierter pneumatischer Vernebler

    Der integrierte pneumatische Vernebler ist vollständig mit dem Inspirations- und Exspirationsrhythmus synchronisiert. Dank der fein vernebelten Aerosolpartikel können Sie die Beatmungseffizienz z. B. in Fällen mit Bronchospasmus oder chronischer Hyperkapnie steigern.

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Wichtiger Hinweis

Abhängig von Ihrem Land können einige Funktionen als Optionen verfügbar sein, von den Angaben auf dieser Website abweichende Spezifikationen haben oder gar nicht verfügbar sein. Detaillierte Informationen dazu erhalten Sie von Ihrem Ansprechpartner bei Hamilton Medical.

Die 510 (k)-Zulassung für die Option „Neonaten“ ist in den USA beantragt.