COVID-19: aktuelles Update

  • FAQs
  • Schulungsmaterialien
  • Internationale Richtlinien
  • Verwandte Artikel
  • Dokumente
  • Unterlagen für die Presse und Kontaktinformationen

Zuletzt aktualisiert: 09. Juni 2020.
Neue Ressourcen
Video Tutorials: HAMILTON-G5 / S1

Geschätzte Kunden

Durch die schnelle Verbreitung des Coronavirus wachsen die Anforderungen an Sie exponentiell. Wir möchten Ihnen für Ihr Engagement und Ihren heldenhaften Einsatz bei der Versorgung der Patienten in diesem Kampf gegen das Coronavirus danken. Wir sind in Gedanken bei Ihnen und tun alles, um Sie bei Ihrer Arbeit auf den Intensivstationen weltweit zu unterstützen. In diesen Krisenzeiten ist es für uns selbstverständlich, Ihnen mit allen verfügbaren Kräften zu helfen, damit Sie den Herausforderungen gewachsen sind.

Unsere Produktionskapazität wurde daher bereits um 50 % gegenüber dem letzten Jahr erhöht. Unser Ziel bis Ende April ist eine Verdoppelung der Kapazität. Unsere klinischen Experten stehen telefonisch für eine individuelle Betreuung zur Verfügung. Sie sind über Ihren jeweiligen Hamilton Medical-Direktkontakt zu erreichen.

Auf dieser Seite finden Sie die aktuellsten Informationen, hilfreiche Links und Antworten zu häufig gestellten Fragen zum Thema COVID-19. Die Inhalte werden laufend aktualisiert.

FAQs

Fragen zur Beatmung von COVID-19-Patienten

  • Ist es im Notfall möglich, mehrere Personen an ein Beatmungsgerät anzuschließen? Kann bei Bedarf ein Y-Stück verwendet werden?

    • Hamilton Medical empfiehlt, ein Beatmungsgerät nicht für mehr als einen Patienten zu verwenden. Um eine angemessene und lungenschonende Beatmung zu gewährleisten, müssen die Einstellungen für Überwachung und Therapie individuell für einen Patienten gelten. Möglich wird dies durch die proximale Flow- und Druckmesstechnik unserer Geräte. 
      Wenn Sie unsere Beatmungsgeräte in einem höheren Verhältnis von Patient zu Beatmungsgerät als 1:1 verwenden, beachten Sie Folgendes:

      a) Dies führt höchstwahrscheinlich dazu, dass die gesünderen Lungenareale der beatmeten Patienten gedehnt (und geschädigt) werden, während die betroffenen Lungenareale weiter kollabieren.
      b) Die Vergrößerung der künstlichen Atemwege (durch weitere Beatmungsschläuche) verringert die Effizienz des Beatmungsgerätes (Drücke gehen aufgrund der Compliance der zusätzlichen Beatmungsschläuche verloren).
      c) Es gibt keine andere Empfehlung, als den proximalen Flow-Sensor am Y-Stück des beatmeten Patienten anzubringen (bei mehreren Patienten an einem Gerät: welchen Patienten würden Sie wählen?).
      d) Zu den Empfehlungen für COVID-19 und ARDS gehören die Überwachung und Begrenzung des Tidalvolumens sowie individuelle PEEP-Einstellungen: Wie können Sie sicherstellen, dass dies bei zwei Patienten an einem Beatmungsgerät funktioniert?
      e) Die Entwöhnung des Patienten vom Beatmungsgerät ist einer der wichtigsten Wege, um die Verfügbarkeit von Beatmungsgeräten sicherzustellen. Wie können Sie sicher sein, dass Sie Ihren Patienten bei einer höchstwahrscheinlich bestehenden vollständigen Asynchronie zwischen Patient und Beatmungsgerät entwöhnen können?
      f) Wenn zwei Patienten mit einem Beatmungsgerät beatmet werden, treten auch schwerwiegende Hygieneprobleme auf. Patienten können zusätzliche Krankheitserreger wie multiresistente Bakterien oder andere Viren usw. haben.
      g) Wichtige Verfahren wie Bauchlage sind in derartigen Konfigurationen nicht möglich.
      h) Klicken Sie hier, um die gemeinsame Erklärung zu lesen, die von den Fachverbänden Anesthesia Patient Safety Foundation (ASPF), Society of Critical Care Medicine (SCCM), American Association for Respiratory Care (AARC), American Society of Anesthesiologists (ASA), American Association of Critical‐Care Nurses (AACN) und dem American College of Chest Physicians (CHEST) zu dem Thema veröffentlicht wurde, ob mehrere Patienten mit Atemversagen an einem Beatmungsgerät angeschlossen werden können.

      Sollten Ihnen die Beatmungsgeräte ausgehen, empfehlen wir stattdessen:

      a) Informieren Sie die örtlichen Behörden und bitten Sie um Hilfe.
      b) Informieren Sie die Klinikleitung: Alle nicht lebensnotwendigen Behandlungen (Operationen, Endoskopie, Untersuchungen…) sollten verschoben werden, um alle verfügbaren Beatmungsgeräte im Krankenhaus freizugeben.
      c) Informieren Sie die OP-Abteilung: Fragen Sie nach Anästhesiegeräten, Transportbeatmungsgeräten, alten Beatmungsgeräten in den Kellern und allem, was für den vorgesehenen Verwendungszweck geeignet ist.
      d) Bitten Sie Krankenhäuser in der Region um Hilfe/Beatmungsgeräte: Die örtlichen Behörden können helfen.
      e) Bitten Sie private Operationszentren um Anästhesiegeräte: Auch hier müssen die örtlichen Behörden möglicherweise helfen.
      f) Versuchen Sie, wo immer möglich NIV-Geräte (nicht bei COVID-19-Patienten) anstelle von invasiven Beatmungsgeräten zu verwenden, und lassen Sie die Patienten so schnell wie möglich entwöhnen und extubieren.
      g) Bei COPD-Patienten, die über eigene Schlafapnoe-Geräte verfügen, aber im Krankenhaus an ein Beatmungsgerät auf der Intensivstation angeschlossen sind: Versuchen Sie, diese Patienten in einen Zustand zurückzubringen, in dem sie mit ihren eigenen Geräten beatmet werden können.

  • Haben Sie Erfahrungen zum Einsatz von ASV und INTELLiVENT-ASV bei der Beatmung schwer kranker Coronavirus-Patienten?

    • Wir haben Informationen zu COVID-19-Patienten, die mit INTELLiVENT-ASV beatmet wurden. Bisher zeigen diese Patienten steife Lungen (Cstat <20 ml/cmH2O). ASV wendet hohe Raten und kleine Tidalvolumina (~6 ml/kg IBW) an, wie es für ARDS-Lungen typisch ist, und einen Distensionsdruck (Driving Pressure) von etwa 12 cmH2O. Derzeit liegen uns keine weiteren Informationen zu Einstellungen oder Ergebnissen vor, da die Krankenhäuser diese Daten vertraulich behandeln.

  • Wie kann ich das Beatmungsgerät bei COVID-19-Patienten sicher verwenden?
  • Ist die IntelliCuff-Druckmessleitung mit Filter für den Einsatz bei COVID-19-Patienten geeignet? Besteht ein Kontaminationsrisiko?

    • Nach dem aktuellen Wissensstand wird das SARS-CoV-2-Virus über Tröpfchen und Aerosole übertragen, die das Virus enthalten. Da Tröpfchen und Aerosole durch den hydrophoben Bakterienfilter in der IntelliCuff-Druckmessleitung (PN 282016) herausgefiltert werden, ist das Risiko einer Kontamination im Prinzip beinahe null. Das ist nicht der Fall, wenn Sie eine Spritze oder einen manuellen Cuff-Kontroller verwenden, auch wenn das Risiko beim Einsatz dieser Hilfsmittel relativ gering ist.

      Allerdings sollte die klinische Relevanz dieses Sachverhalts während der Pandemie in Frage gestellt werden, da Beatmungsgeräte, die COVID-19-Patienten unterstützen, nur bei diesen Patienten eingesetzt werden und nicht bei Patienten, die nicht von COVID-19 betroffen sind. Wenn Bedenken bestehen, dass das Innere des Cuff-Druck-Kontrollers kontaminiert sein könnte, können Sie den IntelliCuff oder das Beatmungsgerät dekontaminieren, indem Sie sie 72 Stunden an einem trockenen Ort in Quarantäne halten.

  • What significance does Driving Pressure have for ARDS patients?

Hygiene, Desinfektion und Verwendung von Filtern

  • Wie desinfiziere ich Beatmungsgeräte von Hamilton Medical nach dem Einsatz bei Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert sind?

    • Das Gehäuse des Beatmungsgerätes kann gemäß der Reinigungs- und Desinfektionsvorschrift desinfiziert werden, die im jeweiligen Bedienungshandbuch des Gerätes beschrieben ist.
      Die folgenden Desinfektionsmittel wirken gegen SARS-CoV-2 (Synonym: neues Coronavirus) und können auf allen Gehäusen und Touchscreens von Hamilton Medical Beatmungsgeräten verwendet werden.  
      - Bacillol AF/Bacillol AF Tissues
      - Bacillol 30/Bacillol Tissues
      - Microbac Tissues 
      - Microbac forte
      - Mikrozid AF
      - Mikrozid sensitive wipes
      - Ecolab Sani Cloth
      - Incidin Rapid 
      - Incidin Foam 
      - Incidin Pro

      Es ist wichtig, die Gebrauchsanweisung des jeweiligen Herstellers der einzelnen Produkte zu befolgen. Im Bedienungshandbuch für jedes Beatmungsgerätemodell sind ggf. zusätzliche Produkte (z. B. Ethanol 70 %) aufgeführt, die speziell für die Desinfektion dieses bestimmten Beatmungsgerätes verwendet werden sollen.

  • Können Beatmungsgeräte von Hamilton Medical in einer mit SARS-CoV-2 kontaminierten Umgebung sicher betrieben werden?

    • Ja, Beatmungsgeräte von Hamilton Medical können bei COVID-19-Patienten sicher betrieben werden. Befolgen Sie die Anweisungen im jeweiligen Bedienungshandbuch sowie die Empfehlungen für die sichere Verwendung von Hamilton Medical Beatmungsgeräten bei infektiösen Patienten.

      a) Der interne Atemweg der turbinenbetriebenen Beatmungsgeräte (HAMILTON-C1/C2/C3/C6/T1/MR1) ist durch einen HEPA-Filter geschützt, der eine Kontamination des internen Gasleitungswegs durch die Umgebung verhindert.
      Der HEPA-Filter muss nicht speziell gewechselt werden, nachdem das Beatmungsgerät bei einem COVID-19-Patienten verwendet wurde. Es reicht aus, den HEPA-Filter gemäß Wartungsplan zu wechseln.
      Bei Beatmungsgeräten von Hamilton Medical, die an die Druckluftversorgung des Krankenhauses (HAMILTON-G5/S1, GALILEO, RAPHAEL) angeschlossen sind, besteht keine Gefahr einer Kontamination, da die Luftzufuhr des Krankenhauses gefiltert wird.

      b) Auf der Patientenseite müssen Sie einen Filter am Inspirationsanschluss installieren. Dies schützt den internen Gasleitungsweg vor SARS-CoV-2-Kontamination auf der Patientenseite. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserer Filterübersicht.

      c) Überlebensfähigkeit von SARS-CoV-2: Ergebnisse der neuesten Forschung zeigen, dass das Coronavirus 72 Stunden auf Kunststoff- und Stahloberflächen lebensfähig bleibt. Bei Verdacht auf Kontamination des internen Gasleitungswegs eines Beatmungsgerätes kann die Quarantäne des Beatmungsgerätes für eine angemessene Dauer ein Mittel zur Lösung des Problems sein.

      d) Durch den permanenten Spülflow durch den Schlauch des Flow-Sensors zum Patienten wird eine Kontamination der Schlauchanschlüsse des Flow-Sensors vermieden.

  • Was muss ich bei der Wartung und Instandhaltung eines Beatmungsgerätes mit Verdacht auf SARS-CoV-2-Kontamination beachten?

    • Desinfizieren Sie die Oberfläche des Beatmungsgerätes mit einem viruziden Desinfektionsmittel, das zumindest gegen umhüllte Viren wirksam ist. Wenn Sie den internen Gasleitungsweg zerlegen/austauschen müssen, verwenden Sie immer Handschuhe und eine schützende Gesichtsmaske (Klasse FFP 2, N95). Wenn Zeit ist, sollte das Beatmungsgerät vorzugsweise 3 Tage lang an einem warmen und trockenen Ort in Quarantäne gehalten werden.

  • Gibt es Einschränkungen oder besondere Maßnahmen, die an einem Beatmungsgerät von Hamilton Medical nach dem Einsatz bei einem COVID-19-Patienten durchgeführt werden müssen?

    • Wenn das Beatmungsgerät gemäß den Anweisungen im jeweiligen Bedienungshandbuch ausgestattet ist, sind keine besonderen Maßnahmen am Beatmungsgerät durchzuführen. Führen Sie die regelmäßige Reinigung und Desinfektion des Gerätes wie im Hygieneprotokoll des Krankenhauses beschrieben durch. Stellen Sie in diesem Fall sicher, dass das Desinfektionsmittel mindestens gegen umhüllte Viren wirksam ist.
      Da SARS-CoV-2 hochinfektiös ist, sollte der Patient unter Quarantänebedingungen behandelt werden und das Krankenhauspersonal sollte äußerst vorsichtig mit persönlicher Hygiene umgehen. Die Verwendung von Einweg-Verbrauchsmaterialien wird dringend empfohlen, um eine Kreuzkontamination im Krankenhaus zu vermeiden.

  • Schützt der HEPA-Filter wirksam vor dem Virus? Muss er nach jedem SARS-CoV-2-Patienten gewechselt werden? Was bedeutet eine HEPA-Effizienz für eine Partikelgröße von 0,3 µm?

  • Wie lange kann SARS-CoV-2 ohne Desinfektion auf einer Oberfläche überleben?

    • Bisher gibt es keine Dokumentation zur Übertragung der Infektion über leblose Oberflächen. Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass relevante Mengen des Virus bis zu 72 Stunden auf Kunststoff- und Stahloberflächen überleben.1 

  • Wie verwende ich einen Filter, um die Umgebung vor infektiösen SARS-CoV-2-Partikeln eines beatmeten Patienten zu schützen?

    • Um zu verhindern, dass eine bakterielle oder virale Kontamination durch den Exspirationsschenkel eines Beatmungsgerätes von Hamilton Medical freigesetzt wird, sollte ein hocheffizienter hydrophober Filter (z. B. PN 279204) vor dem Exspirationsventil platziert werden. Feuchtigkeit und vernebelte Medikamente können den Widerstand des Exspirationsfilters beeinträchtigen: Bitte überwachen Sie den exspiratorischen Flow und tauschen Sie den Filter regelmäßig aus.

      Wenn Sie einen proximalen HMEF-Bakterien- und Virenfilter verwenden, positionieren Sie diesen bitte zwischen dem Flow-Sensor und dem flexiblen Schlauch, wie in der Gebrauchsanweisung des Beatmungsgerätes beschrieben. Dieser Filter schützt das Exspirationsventil und die Umgebung ausreichend. In diesem Fall ist kein zusätzlicher Filter am Exspirationsventil erforderlich.  Beim Einsatz einer aktiven Befeuchtung verwenden Sie bitte sowohl am inspiratorischen Auslass sowie am exspiratorischen Einlass des Beatmungsgerätes hydrophobe Bakterien- und Virenfilter.  Positionieren Sie die Filter wie in den Bildern hier dargestellt.

  • Können HEPA-Filter nach dem Einsatz bei einem COVID-19-Patienten mit Gas sterilisiert werden? 

    • HEPA-Filter, die bei den Beatmungsgeräten HAMILTON-C1/T1/MR1 oder HAMILTON-C6/C3/C2 verwendet werden, dürfen nicht aufbereitet werden (dies schließt jede Art von Sterilisation ein).

  • Können Beatmungsgeräte von Hamilton Medical mittels Ozonbehandlung desinfiziert werden?

    • Wir von Hamilton Medical können derzeit nicht bestätigen, dass Beatmungsgeräte und Zubehör von Hamilton Medical mit der Desinfektion durch Ozongas kompatibel sind. Die meisten Anwender führen an ihren Beatmungsgeräten eine Wischdesinfektion durch. Es gibt aber auch Krankenhäuser weltweit, die zwischen Eingriffen oder Transporten die Operationssäle und Rettungsfahrzeuge samt der darin befindlichen Geräte mit Ozongeneratoren dekontaminieren. Diese Räume werden gereinigt, luftdicht versiegelt und dann mit Ozon gefüllt. Ozon ist ein geruchloses, giftiges Gas, das verbleibende Mikroben effizient abtötet. Allerdings werden bekanntermaßen auch manche Kunststoffe von diesem hochaggressiven Gas angegriffen. Dazu gehören Polyurethan, das bei elektronischen Komponenten eingesetzt wird, sowie Elastomere, die für Dichtungen verwendet werden.

Produkte und Lieferung

  • Hat Hamilton Medical die Produktionskapazität erhöht?

    • Seit Jahresbeginn und dem Ausbruch in China haben wir unsere Kapazität zur Herstellung von Beatmungsgeräten massiv erhöht. Die Produktion wird über die Wochenenden fortgesetzt, um in kürzester Zeit die höchstmögliche Anzahl an Beatmungsgeräten herstellen zu können. Wir haben bereits Tausende Beatmungsgeräte in die am stärksten betroffenen Länder geliefert.
  • Ist Hamilton Medical von Versorgungsengpässen betroffen?

    • Gegenwärtig ist unsere Versorgung mit Materialien und Komponenten gesichert, aber es ist möglich, dass wir mit Engpässen konfrontiert werden, wenn wir die Produktion weiter hochfahren. Unser Vorteil ist, dass wir mehrere verschiedene Produktlinien für Beatmungsgeräte haben, sodass nicht alle Produkte gleichzeitig betroffen sein werden. 
  • Werden die Preise für Beatmungsgeräte oder Verbrauchsmaterialien aufgrund von COVID-19 steigen?

    • Wir verurteilen jede opportunistische Nutzung dieser humanitären Krise, einschließlich einer Preiserhöhung. Unsere Preise bleiben die gleichen wie vor dem Ausbruch des Coronavirus. 
  • Wie lang sind die Lieferzeiten?

    • In einer kritischen Situation wie derzeit können wir nicht mit normalen Lieferzeiten arbeiten. Unser primäres Ziel ist es sicherzustellen, dass alle unsere Beatmungsgeräte, die bereits im Einsatz am Patienten sind, kontinuierlich verwendet werden können. Dies bedeutet, dass alle für den Betrieb erforderlichen Verbrauchsmaterialien vorhanden sind. Unser sekundäres Ziel ist es, in der schnellstmöglichen Zeit so viele Beatmungsgeräte wie möglich bereitzustellen.
  • Wie lange können Flow-Sensoren, Exspirationsventile und Beatmungsschlauchsets für einen einzelnen Patienten verwendet werden?

    • Alle unten erwähnten Produkte sind für eine Einsatzdauer von bis zu 28 Tagen getestet und können so für einen einzelnen Patienten verwendet werden. Ein häufiger routinemäßiger Wechsel von Flow-Sensoren, Exspirationsventilen und Beatmungsschlauchsets wird im Allgemeinen nicht empfohlen.1-3 Bei COVID-19 Patienten sollte die Wechselfrequenz anhand der regionalen Versorgungssituation abgewogen werden.

      Relevante Produkte (Artikelnummern):
      -    Flow-Sensoren, Erwachsene/Pädiatrie, für den Einmalgebrauch (282049, 282051, 281637)
      -    Flow-Sensoren, Neonaten, für den Einmalgebrauch (155500, 260177, 260179)
      -    Exspirationsventile (161186, 161189, 160176, 950158)
      -    Koaxiale Beatmungsschlauchsets (260087, 260094, 260127, 260128, 260144, 260145, 260167, 260168, 260184, 260206, 260207, 260239, 260240, 260257) 
      -    Beatmungsschlauchsets, mit zwei Schenkeln, nicht beheizt, Neonaten, für den Einmalgebrauch (260241, 260244, 260180, 260182, 260169, 260170)
      -    Beatmungsschlauchsets, HAMILTON-H900, Erwachsene/Pädiatrie und Neonaten, für den Einmalgebrauch (260161, 260186, 260185, 260187)

      Referenzliteratur:
      1 Restrepo R. D., Walsh B. K. Humidification During Invasive and Noninvasive Mechanical Ventilation: 2012, Respir Care 2012;57(5):782–788, DOI: 10.4187/respcare.01766 
      2 Hess D. R. et al. Care of the Ventilator Circuit and Its Relation to Ventilator-Associated Pneumonia, Respir Care 2003;48(9):869 – 879 
      3 Prävention der nosokomialen beatmungsassoziierten Pneumonie, Bundesgesundheitsbl 2013 · 56:1578–1590 DOI 10.1007/s00103-013-1846-7)
  • Arbeitet Hamilton mit Herstellern anderer Branchen zusammen, um die Produktion zu steigern?

    • Unsere Beatmungsgeräte von anderen Firmen bauen zu lassen, ist eine interessante Idee, aber es ist unwahrscheinlich, dass dies kurzfristig helfen wird. Die für den Bau eines Beatmungsgerätes benötigten Materialien und Komponenten sind sehr spezifisch. Würde ein anderer Hersteller die gleichen Teile von den gleichen Lieferanten wie wir verwenden, würde unsere gesamte Lieferkette noch mehr unter Druck geraten. Also müssten sie auch die gesamte Lieferkette neu erfinden. Kurzfristig ist es wahrscheinlich einfacher und effizienter, die bereits bestehenden Produktionsanlagen zu erweitern. Wir evaluieren jedoch Optionen zur Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen bei der Herstellung und Montage einiger Komponenten, um unsere Produktion zu erhöhen.
  • Wie könnten Regierungen helfen?

    • Eine der größten Forderungen, die wir haben, ist eine Art zentralisiertes System zur Bestellung und Verteilung von Beatmungsgeräten auf nationaler Ebene. In der Schweiz ist ein solches System eingerichtet worden und hilft enorm, Beatmungsgeräte dort bereitzustellen, wo sie am meisten gebraucht werden.

Schulungsmaterialien

Die derzeitige Situation erlaubt manchmal kein reguläres Verfahren für die Schulung neuer oder bestehender Mitarbeiter auf neuen Geräten. Um allen die kurzfristige Nutzung unserer Produkte zu erleichtern, haben wir hier die grundlegenden Schulungsmaterialien für unsere Geräte zusammengestellt:

Produktschulungen

Schulungsmaterialien für lungenschonende Beatmungstechnologien

Schulungen für den technischen Support

Internationale Organisationen

Für die aktuellen Erfahrungen und Empfehlungen zur Behandlung von COVID-19-Patienten verweisen wir auf die folgenden internationalen Richtlinien. Die genannten Organisationen aktualisieren ihre Informationen regelmäßig.

  1. WHO-Richtlinien 
  2. Informationen der ESICM
  3. JAMA-Netzwerk – aktuelle Erkenntnisse über COVID-19
  4. CDC – Centers for Disease Control and Prevention
  5. NIH – National Institute of Health
  6. RKI – Robert Koch Institut
  7. ECDC – Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten
  8. Society of Critical Care Medicine (SCCM)

Relevante Dokumente

Sichere Verwendung von Hamilton Medical Beatmungsgeräten an Patienten mit hoch ansteckenden Krankheiten

PDF / 73 KB

ELO20200307N

DE

Adapter und Filter

Filter overview

PDF / 123.7 KB

ELO20200328N

EN

Unterlagen für die Presse

Pressekontakt

Kathrin Elsner
media.med.global@hamilton-medical.com
Hinweis: Bitte stellen Sie Ihre Fragen in schriftlicher Form.

Video-Aufnahmen
Sie können für Ihre Medienmitteilung Archivmaterial aus unserer Produktion verwenden.
Sie können die Datei herunterladen, indem Sie unten rechts auf der Vimeo-Seite auf die Schaltfläche klicken. 

Original PAL-Filmmaterial
Kennwort:      Press_Pic_Enter

NTSC-transkodiertes Filmmaterial
Kennwort:      Press_Pic_Enter

Fotos
Bilder aus dem Unternehmen und der Beatmungsgeräteproduktion

Andere Anfragen

Für alle anderen Anfragen klicken Sie bitte auf die Schaltfläche unten:

Kontaktieren Sie uns