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 Technologien

Transpulmonaler Druck. Die Mechanik des Atemsystems im Klartext

Ösophagealer Druckkatheter NutriVent

Insider-Einblicke. Messung des ösophagealen Drucks

Die Messung des ösophagealen Drucks (Pes) ist eine minimalinvasive Monitoring-Methode, mit der der transpulmonale Druck bestimmt werden kann.

Die gängigste Methode zur Messung des Pes ist die Verwendung eines luftgefüllten Ballons, der in einen Ösophaguskatheter integriert ist.

Der Bildschirm des Beatmungsgerätes zeigt den Ösophagusdruck (Pes) und die transpulmonalen Druckwerte (Ptranspulm) als Kurven an. Der Bildschirm des Beatmungsgerätes zeigt den Ösophagusdruck (Pes) und die transpulmonalen Druckwerte (Ptranspulm) als Kurven an.

Mit eigenen Augen sehen. Pes und Ptranspulm auf dem Bildschirm

Nachdem Sie den Ösophagusballonkatheter an den Hilfsanschluss angeschlossen und die korrekte Platzierung bestätigt haben, zeigt der Bildschirm des Beatmungsgerätes den Ösophagusdruck (Pes) und die transpulmonalen Druckwerte (Ptranspulm) als Kurven an.

Sie können den statischen Ptranspulm mit inspiratorischen und exspiratorischen Hold-Manövern messen.

Arzt mit einem Patienten

Gemeinsam an einem Strang. Beurteilung der Lungenrekrutierbarkeit

Zur Beurteilung der Rekrutierbarkeit und zur Durchführung von Recruitmentmanövern kann der transpulmonale Druck auch in Kombination mit dem P/V Tool® Pro verwendet werden.

eBook mit 10 Expertentipps

Kostenloses eBook

10 Expertentipps. Messung des ösophagealen Drucks bei ARDS-Patienten

Bewährte Empfehlungen aus der klinischen Praxis, wie Sie bei Verwendung des ösophagealen Drucks bei ARDS-Patienten vorgehen und was Sie vermeiden sollten.

Statistische Grafik: Talmor D. N Engl J Med. 2008 Nov 13;359(20):2095-104

Erdrückende Beweislast: die Vorzüge im Überblick

  • Die PEEP-Einstellung anhand des transpulmonalen Drucks verbesserte die Compliance und Oxygenierung bei ARDS-Patienten (Talmor D, Sarge T, Malhotra A, et al. Mechanical ventilation guided by esophageal pressure in acute lung injury. N Engl J Med. 2008;359(20):2095-2104. doi:10.1056/NEJMoa07086381​).
  • Eine gezielte Messung des positiven transpulmonaren Drucks verbesserte die Elastance und den Driving Pressure und kann mit einer verbesserten 28-Tage-Mortalität in Verbindung gebracht werden (Baedorf Kassis E, Loring SH, Talmor D. Mortality and pulmonary mechanics in relation to respiratory system and transpulmonary driving pressures in ARDS. Intensive Care Med. 2016;42(8):1206-1213. doi:10.1007/s00134-016-4403-72​).
  • Durch die Messung des transpulmonalen Drucks kann auch bei schwerstkranken Patienten der Einsatz eines extrakorporalen Membranoxygenierungsgerätes (ECMO) vermieden werden (Grasso S, Terragni P, Birocco A, et al. ECMO criteria for influenza A (H1N1)-associated ARDS: role of transpulmonary pressure. Intensive Care Med. 2012;38(3):395-403. doi:10.1007/s00134-012-2490-73​).
  • Eine Beatmungsstrategie, die sich am transpulmonalen Druck orientiert, kann den Anteil der Patienten mit schwerem ARDS erhöhen, die erfolgreich von der ECMO entwöhnt werden (Wang R, Sun B, Li X, et al. Mechanical Ventilation Strategy Guided by Transpulmonary Pressure in Severe Acute Respiratory Distress Syndrome Treated With Venovenous Extracorporeal Membrane Oxygenation. Crit Care Med. 2020;48(9):1280-1288. doi:10.1097/CCM.00000000000044454​).
  • Die Technik der Pes-Messung ist der Goldstandard für die Bewertung der Atemanstrengung und der Atemarbeit (Bertoni M, Spadaro S, Goligher EC. Monitoring Patient Respiratory Effort During Mechanical Ventilation: Lung and Diaphragm-Protective Ventilation. Crit Care. 2020;24(1):106. Published 2020 Mar 24. doi:10.1186/s13054-020-2777-y5​).
Grafische Darstellung: Student hält sein Diplom in der Hand

Gut zu wissen! Schulungsressourcen für den transpulmonalen Druck

Watch this short demonstration to learn how to use transpulmonary pressure measurement to set PEEP in mechanically ventilated patients more accurately.

Einstellen von PEEP mit dem transpulmonalen Druck

Sehen Sie sich diese kurze Demonstration an, um zu verstehen, wie Sie mit der Messung des transpulmonalen Drucks den PEEP genauer einstellen können.

Einführen eines ösophagealen Ballonkatheters in den Patienten

Es ist alles eine Frage der Technik! Einführen eines ösophagealen Ballonkatheters

Verbrauchsmaterialien

Wir bieten ösophageale Ballonkatheter von CooperSurgical und nasogastrale NutriVent-Katheter.

Verfügbarkeit

Die transpulmonale Druckmessung zählt zur Standardausstattung bei den Beatmungsgeräten HAMILTON-C6 und HAMILTON-G5/S1.

Mechanical ventilation guided by esophageal pressure in acute lung injury.

Authors: Daniel Talmor, Todd Sarge, Atul Malhotra, Carl R O'Donnell, Ray Ritz, Alan Lisbon, Victor Novack, Stephen H Loring

Mortality and pulmonary mechanics in relation to respiratory system and transpulmonary driving pressures in ARDS.

Authors: Elias Baedorf Kassis, Stephen H Loring, Daniel Talmor

ECMO criteria for influenza A (H1N1)-associated ARDS: role of transpulmonary pressure.

Authors: Salvatore Grasso, Pierpaolo Terragni, Alberto Birocco, Rosario Urbino, Lorenzo Del Sorbo, Claudia Filippini, Luciana Mascia, Antonio Pesenti, Alberto Zangrillo, Luciano Gattinoni, V Marco Ranieri

Mechanical Ventilation Strategy Guided by Transpulmonary Pressure in Severe Acute Respiratory Distress Syndrome Treated With Venovenous Extracorporeal Membrane Oxygenation.

Authors: Rui Wang, Bing Sun, Xuyan Li, Xiao Tang, Hangyong He, Ying Li, Xue Yuan, Haichao Li, Huiwen Chu, Zhaohui Tong

Monitoring Patient Respiratory Effort During Mechanical Ventilation: Lung and Diaphragm-Protective Ventilation.

Authors: Michele Bertoni, Savino Spadaro, Ewan C Goligher