• Beatmung von Erwachsenen, Kindern und Neugeborenen

    Das Beatmungsgerät HAMILTON-C3 ermöglicht eine effektive, sichere und lungenprotektive Beatmung von erwachsenen, pädiatrischen und neonatalen Patienten. Bei neonatalen Patienten kommt ein speziell entwickelter proximaler Flow-Sensor zum Einsatz. Kleinste Tidalvolumina ab 2 ml sind möglich.

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  • INTELLiVENT-ASV

    INTELLiVENT-ASV, Ihr Helfer am Patientenbett, ist ein moderner Beatmungsmodus und basiert auf dem bewährten Modus „Adaptive Support Ventilation“ (ASV, adaptive Druckunterstützung). Bei diesem Modus legt der Arzt für den Patienten die Zielbereiche für PetCO2 und SpO2 sowie die Grenzwerte für verschiedene Parameter fest. INTELLiVENT-ASV passt dann die Parameter für die CO2-Eliminierung (%MinVol) und die Oxygenierung (PEEP und Sauerst.) an und hält den Patienten mit minimalen Eingriffen durch das Personal innerhalb der Zielbereiche.

    INTELLiVENT-ASV überwacht bestimmte physiologische Parameter kontinuierlich und passt die Einstellungen ggf. unter stetiger Berücksichtigung individueller Lungenschutzstrategien an.

    Bei Aktivierung von INTELLiVENT-ASV ist die frühe Entwöhnung mit Quick Wean möglich. 

    Klinische Studien belegen, dass INTELLiVENT-ASV:

    • weniger manuelle Anpassungen erfordert als die herkömmliche Beatmung, was die Arbeitsbelastung für das Personal verringert
      (1, 2, 3)
    • von allen bewerteten Modi als der Modus mit den meisten technischen Funktionen im Hinblick auf Sicherheit, Komfort und Entwöhnung gilt (4)
    • die aktuellsten Empfehlungen für die lungenschonende Beatmung hinsichtlich Tidalvolumen und Distensionsdruck befolgt (5, 6)

     

     

    1. Arnal, J.M., et al., Closed loop ventilation mode in Intensive Care Unit: a randomized controlled clinical trial comparing the numbers of manual ventilator setting changes. Minerva Anestesiol, 2018. 84(1): p. 58-67.

    2. Bialais E, Wittebole X, Vignaux L, Roeseler J, Wysocki M, Meyer J, Reychler G, Novotni D, Sottiaux T, Laterre PF, Hantson P. Minerva Anestesiol. Closed-loop ventilation mode (IntelliVent-ASV) in intensive care unit: a randomized trial of ventilation delivered. 2016 Jun;82(6):657-68.

    3. Fot EV, Izotova NN, Yudina AS, Smetkin AA, Kuzkov VV, Kirov MY. Front Med (Lausanne). Automated weaning from mechanical ventilation after off-pump coronary artery bypass grafting. 2017 Mar 21;4:31.

    4. Mireles-Cabodevila E., Hatipoğlu U., Chatburn RL. A Rational Framework for Selecting Modes of Ventilation. Respir Care. 2013 Feb;58(2):348- 66. * Erratum in: Respir Care. 2013 Apr;58(4):e51.

    5. Arnal JM, Saoli M, Garnero A. Heart Lung. Airway and transpulmonary driving pressures and mechanical powers selected by INTELLiVENT-ASV in passive, mechanically ventilated ICU patients. 2020 Jul-Aug;49(4):427-434.

    6. Arnal JM. Intensive Care Med Exp 2016, 4(Suppl 1):A602.

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  • ASV (Adaptive Support Ventilation)

    Jedes Beatmungsgerät von Hamilton Medical verfügt über den intelligenten Beatmungsmodus ASV® (Adaptive Support Ventilation®). ASV passt Atemfrequenz, Tidalvolumen und Inspirationsdruck kontinuierlich und gemäß der Lungenmechanik und Atemarbeit des Patienten an. ASV adaptiert die Beatmung rund um die Uhr und mit jedem Atemzug, von der Intubation bis zur Extubation.

    Die Sicherheit von ASV wird durch eine Lungenschutzstrategie gewährleistet. ASV versucht, den Patienten so anzuleiten, dass er ein günstiges Atemmuster verwendet. ASV gilt bereits seit dem Jahr 1998 als bewährter Modus in der Intensivversorgung und wird auf vielen Intensivstationen weltweit als Standardmodus eingesetzt.

    Klinische Studien belegen, dass ASV:

    • die Dauer der Entwöhnung verkürzt, ohne dass mehr Eingriffe durch klinisches Personal nötig wären (1, 2, 3, 4, 5)
    • die Dauer der maschinellen Beatmung bei verschiedenen Patientengruppen verkürzt und weniger manuelle Einstellungen erfordert (3, 5, 6)

     

    1. Campbell RS, Branson RD, Johannigman JA. Adaptive support ventilation. Adaptive support ventilation. Respir Care Clin N Am. 2001 Sep;7(3):425-40.

    2. Celli P, Privato E, Ianni S, Babetto C, D'Arena C, Guglielmo N, Maldarelli F, Paglialunga G, Rossi M, Berloco PB, Ruberto F,Pugliese F. Adaptive Support Ventilation versus Synchronized Intermittent Mandatory Ventilation with Pressure Support in weaning patients after orthotopic liver transplantation.  Transplant Proc. 2014 Aug 20. [Epub ahead of print]

    3. Kirakli C, Naz I, Ediboglu O, Tatar D, Budak A, Tellioglu E. Chest. A randomized controlled trial comparing the ventilation duration between Adaptive Support Ventilation and Pressure Assist/Control Ventilation in medical ICU patients. 2015 Jun;147(6):1503-9.

    4. Kirakli C, Ozdemir I, Ucar ZZ, Cimen P, Kepil S, Ozkan SA. Adaptive support ventilation for faster weaning in COPD: a randomised controlled trial. Eur Respir J. 2011 Oct;38(4):774-80.

    5. Tam MK, Wong WT, Gomersall CD, Tian Q, Ng SK, Leung CC, Underwood MJ. A randomized controlled trial of 2 protocols for weaning cardiac surgical patients receiving adaptive support ventilation.  J Crit Care. 2016 Jun;33:163-8.

    6. Zhu F, Gomersall CD, Ng SK, Underwood MJ, Lee A. A randomized controlled trial of adaptive support ventilation mode to wean patients after fast-track cardiac valvular surgery Anesthesiology. 2015 Apr;122(4):832-40.

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  • P/V Tool® Pro - das Tool für die lungenschonende Beatmung

    Das Tool für die lungenschonende Beatmung (P/V Tool Pro) führt ein atemmechanisches Manöver durch, das eine quasi-statische Druck/Volumen-Kurve aufzeichnet. Diese Methode kann zur Entscheidung herangezogen werden, ob ein Lungenrecruitment möglich ist und welche Recruitmentstrategie angewandt werden soll.

    Das P/V Tool Pro kann auch zur Durchführung von sicheren Recruitmentmanövern mittels kontinuierlicher Insufflation sowie zur Messung der Erhöhung des Lungenvolumens eingesetzt werden. Es ist vor allem bei ARDS-Patienten hilfreich, da bei dieser Patientengruppe die Wahl einer geeigneten Strategie für das Lungenrecruitment sowie eine korrekte Einstellung des PEEP als Anti-Derecruitment-Kraft entscheidend sind.

    In Kombination mit der Messung des ösophagealen Drucks kann das P/V Tool Pro zu einem besseren Verständnis der Lungen- und Brustwand-Mechanik beitragen. Dies ermöglicht die Durchführung einer lungenschonenden Beatmung, indem der PEEP-Wert titriert wird (Talmor 2008) und die Parameter für das Recruitmentmanöver, den Distensionsdruck und das Tidalvolumen optimiert werden.

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  • Nichtinvasive Beatmung (NIV) mit hoher Leistung

    Die nichtinvasiven Beatmungsmodi ermöglichen druckunterstützte, durch den Flow gesteuerte spontane Atemzüge (NIV und NIV-ST) und geben druckkontrollierte und zeitgesteuerte maschinelle Atemhübe ab (NIV-ST). In den NIV-Modi fungiert das Beatmungsgerät als bedarfsgesteuertes Flowsystem. Wenn die Druckunterstützung im NIV-Modus auf null eingestellt ist, arbeitet das Beatmungsgerät wie ein herkömmliches CPAP-System.

    Im Vergleich zu einem druckluftbasierten Intensivbeatmungsgerät liefert dieses Beatmungsgerät dank seiner integrierten Hochleistungsturbine einen höheren Spitzenfluss von mehr als 240 l/min. Dies garantiert eine optimale Performance selbst bei großen Leckagen. Zudem kann sich das Beatmungsgerät dank der Leckagekompensationsfunktion an sich verändernde Atemmuster und Atemwegsleckagen anpassen, wodurch eine optimale Synchronisation zwischen Patient und Gerät erzielt wird. 

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  • High-Flow Sauerstofftherapie

    Der HAMILTON-C3 bietet optional einen integrierten Modus für die High-Flow Sauerstofftherapie*. Mit dieser Verbesserung steht Ihnen beim HAMILTON-C3 eine Vielzahl an Therapieoptionen in einem Gerät zur Verfügung, wie z. B. invasive oder nichtinvasive Beatmung und High-Flow Sauerstofftherapie. In nur wenigen Schritten können Sie das Patienten-Interface austauschen und mit demselben Gerät und demselben Beatmungsschlauchsystem den Bedürfnissen des Patienten gerecht werden.

    * Verwenden Sie stets aktive Befeuchtung während der High-Flow Sauerstofftherapie.

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  • Mobilität für den innerklinischen Transport

    Dank der Hochleistungsturbine ist das Beatmungsgerät HAMILTON-C3 komplett unabhängig von Druckluft und mit seiner integrierten Batterie mit hoher Kapazität können Sie Ihre Patienten während des innerklinischen Transports ohne externe Stromquelle beatmen. Das kompakte Format des Beatmungsgerätes HAMILTON-C3 erleichtert die Handhabung erheblich.

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  • Integrierte Hochleistungsturbine

    Dank der integrierten Hochleistungsturbine ist der HAMILTON-C3 komplett unabhängig von Druckluft. Dies spart Gewicht und Platz.

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  • On-Screen Hilfe zur Fehlerbehebung bei Alarmen

    Der  HAMILTON-C3 unterstützt Sie mit einem On-Screen Hilfesystem bei der Fehlerbehebung. Wenn ein Problem auftritt, generiert der HAMILTON-C3 nicht nur einen optischen und akustischen Alarm, sondern hilft Ihnen auch bei der Ermittlung der Problemursache. Sie können also sofort mit der Fehlerbehebung beginnen.

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  • Volumetrische Kapnographie

    Durch die proximale Flow- und CO2-Messung ermöglicht Hamilton Medical eine zeitgemäße volumetrische Kapnographie, die wertvolle Grundlagen zur Beurteilung der Beatmungsqualität und der Stoffwechselaktivität liefert.

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  • SpO2-Messung

    Die integrierte SpO2-Option bei Beatmungsgeräten von Hamilton Medical liefert eine innovative Lösung für nichtinvasive Messungen. Hamilton Medical bietet auch ein umfassendes Portfolio an SpO2-Sensoren.

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  • nCPAP-Modi

    Die nCPAP-Modi sind so ausgelegt, dass Sie nur den gewünschten CPAP-Druck einstellen müssen. Der Flow wird dann abhängig vom Patientenzustand und allfälligen Leckagen angepasst. Dies verhindert unerwünschte Spitzendrücke, garantiert eine hoch effiziente Leckagekompensation und trägt zur Senkung des Sauerstoffverbrauchs bei. Dank hoher Messsensitivität erfolgt die Anpassung des Flows sehr rasch.

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  • Automatische Tubuskompensation (TRC)

    Um die Atemarbeit des Patienten während der Beatmung zu verringern, gleicht die automatische Tubuskompensation (TRC, Tube Resistance Compensation) des Beatmungsgeräts die Flow-Resistance aus, die durch den ET- oder Tracheostomietubus erzeugt wird. 

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  • Konfigurierbare Loops und Trends

    Das Beatmungsgerät kann einen dynamischen Loop anzeigen, der auf zwei auswählbaren Monitoring-Parametern basiert. Mithilfe der Trendfunktion kann das Beatmungsgerät den Verlauf der Monitoring-Parameter in wählbaren Zeitabschnitten anzeigen. Das Gerät speichert alle Monitoring-Parameter kontinuierlich, sodass die Daten selbst im Standby-Betrieb abgerufen werden können. 

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  • Grafik „Dynamische Lunge“ für das erleichterte Patienten-Monitoring

    Die Grafik „Dynamische Lunge“ ist Teil des Ventilation Cockpit. Sie zeigt das Tidalvolumen, die Compliance der Lunge, die Herzinteraktion, die Patienten-Triggerung und die Resistance in Echtzeit an. Die Lunge dehnt sich synchron zu den tatsächlichen Atemhüben aus und zieht sich zusammen. Die Form der Lunge ändert sich mit der Compliance. Es werden auch die numerischen Werte für Resistance (Rinsp) und Compliance (Cstat) angezeigt.

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  • Grafik „Beatm.Status“ für die Beurteilung der Entwöhnungsbereitschaft

    Die Grafik „Beatm.Status“ ist Teil des Ventilation Cockpit. Sie stellt sechs Parameter im Zusammenhang mit der Abhängigkeit des Patienten vom Beatmungsgerät dar. Dazu gehören Oxygenierung, CO2-Eliminierung und Patientenaktivität. Ein sich in der Säule nach oben und unten bewegender Schwimmer zeigt den Wert für jeden Parameter an. Die Grafik wird mit jedem Atemzyklus aktualisiert. Wenn sich alle Werte im vom Anwender konfigurierten Entwöhnungsbereich befinden, ist die Farbe des Rahmens um die Grafik „Beatm.Status“ grün. Dadurch wird angezeigt, dass spontane Atemversuche in Betracht gezogen werden können. 

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  • Hotswap-fähige Reservebatterie

    Eine eingebaute und eine hotswap-fähige Batterie sorgen für eine Akkulaufzeit von mehr als 7 Stunden. Diese ist durch den Einsatz zusätzlicher hotswap-fähiger Batterien beliebig verlängerbar.

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  • Optimale Alarmerkennung

    Auch aus der Entfernung oder bei hohem Geräuschpegel können Sie anhand der 360° sichtbaren Alarmleuchte oben am Gerät feststellen, wenn das Beatmungsgerät HAMILTON-C3 einen Alarm ausgibt. Die optionale Schwesternruf-Funktion bietet zusätzliche Unterstützung für eine optimale Alarmerkennung.

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  • Integrierter pneumatischer Vernebler

    Der integrierte pneumatische Vernebler ist vollständig mit dem Inspirations- und Exspirationsrhythmus synchronisiert. Dank der fein vernebelten Aerosolpartikel können Sie die Beatmungseffizienz z. B. in Fällen mit Bronchospasmus oder chronischer Hyperkapnie steigern.

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  • Serielle Schnittstelle für den Anschluss an ein PDMS oder Patientenmonitore

    Die serielle RS-232-Schnittstelle bietet Ports für den Anschluss an Krankenhausmonitore und Patientendaten-Managementsysteme (PDMS).

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  • Alle Beatmungsmodi

    Das Beatmungsgerät unterstützt folgende Arten von Modi:

    • intelligente Beatmungsmodi mit ASV (Adaptive Support Ventilation) und INTELLiVENT-ASV,
    • druckkontrollierte Modi (einschließlich biphasischer Modi),
    • adaptive volumenkontrollierte Modi,
    • konventionelle volumenkontrollierte Modi,
    • Druckunterstützungsmodi,
    • Modi für die nichtinvasive Beatmung,
    • High-Flow Sauerstofftherapie.

    Durch seinen biphasischen, pneumatischen Aufbau lässt das Beatmungsgerät die spontane Atmung in allen Modi zu. Ermöglicht wird dies durch ein spezielles Ventilsteuerungssystem, das unabhängig von den Triggerungsmechanismen arbeitet. 

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  • Leckagekompensation für NIV und die invasive Beatmung

    Die Leckagekompensation passt automatisch die inspiratorische und exspiratorische Triggersensitivität an Leckagen an und garantiert eine optimale Synchronisation mit dem Atemmuster des Patienten – und dies sowohl bei invasiv, als auch bei nichtinvasiv beatmeten Patienten.

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  • Proximaler Flow Sensor für präzise Messungen

    Der proximale Flow Sensor misst präzise Druck, Volumen und Flow direkt an der Atemwegsöffnung des Patienten. Dies garantiert die benötigte Sensitivität und Reaktionszeit und verhindert eine Totraumbeatmung. Dadurch ist Ihr Patient besser synchronisiert und seine Atemarbeit verringert sich. 

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Wichtiger Hinweis

Abhängig von Ihrem Land, können einige Funktionen als Optionen verfügbar sein, andere Spezifikationen haben oder gar nicht verfügbar sein. Kontaktieren Sie bitte Ihren Hamilton Medical Vertreter für Details.